Komme Auf Die

Dunkle Seite Der Macht!

Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld.

Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe. Hermann Hesse (1877 - 1962)

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04.04.2021 Rammsteinkuchen

Eine schwarze Kugel soll es sein. Mit Rammsteinlogo, Lichtdom und vor allem: einem Rammstein-R (das aus dem Logoschriftzug) im Kuchen. Das 'R' soll ähnlich wie wie bei einem Herzkuchen in den Kuchenstückchen erscheinen (heller Zitronenkuchen in dunklem Schokokuchen). Dar 'R' ist flächig und sollte klappen, das Logo selbst ist zu filigran für Kuchenteig. Also her mit einer Rammstein-Keksausstechform. Der originale Ausstecher aus dem Rammsteinshop ist nicht tauglich, da er nur ein Kreuz aussticht und das Logo nur prägt. Also mache ich mir einen Keksausstecher selbst. Anleitung  angesehen, verzinktes Lochband mit extrabreiten 25 mm und 0,75 mm Dicke bestellt. 'R' vektorisiert, ausgedruckt mit 70 mm Breite und das Lochband in Form gebogen mit der Kombizange. Ecken sind eher rund, nicht so schick. Neuer Versuch: mit Seitenschneider ersteinmal die Knicklinie vorbereitet. Wieder nicht so toll, zudem ist an einer Stelle mit den Löchern das Band durchtrennt worden beim Biegen. Also ab in die Werkstatt, neuer Versuch: Ecken diesmal am Schraustock rechtwinklig gehämmert. Bei eng nacheinander folgenden Biegungen ist auch hier wieder Essig. Keine sauberen Kanten und die Geraden sind auch noch krumm geworden durch Hämmern und Biegen. Ich überlege, das 'R' auszudrucken, auf Pappe zu kleben, auszuschneiden und dann auf den flachen Zitronenkuchen (eine Backmischung aufs Kuchenblech statt in die Kastenform) zu legen um mit ein paar geraden Schnitten einfach das 'R' auszuschneiden statt es auszustechen. Sollte gehen, da die Geometrie simpel ist. Also gebacken, ausgeschnitten und einen ganzen Stapel Kuchenrammstein-R-Buchstaben erstellt. Halbkugel (20 cm Durchmesser)  mit den Kuchen-Buchenstaben gefüllt. Mist. Wenn ich die Buchstaben im Kreis lege, sind große Lücken dazwischen. in einer Reihe legen könnte helfen für ein, zwei Sektionen des Kuchens, aber das gefällt mir nicht. Also schneide ich ein paar R-Kuchenbuchstaben keilförmig, um die Lücken aufzufüllen. Der Radius ist nun Zufall und es sieht mies aus. Also nächste Idee: bei den Stukateuern habe ich gesehen, wie hier mir Gips und Rotationsschablonen tolle Formen entstehen können. Also könnte ich vielleicht eine Schablone aus Metall oder Holz schneiden, im Kreis rotieren lassen und mit Gips eine Kuchenform erstellen. Leider verjüngt sich die Form des 'R' und somit könnte eine Kuchenform aus Gips nicht funktionen, da ich den Kuchen nach dem Backen nicht mehr aus der Form bekäme. Mehrteilige Form oder doch eine Form aus Silikon? Es wird kompliziert...
Neuer Ansatz: manche Fertigbackmischungen und auch Brownies haben ja eine kleine Pappbackform dabei. Mit Pappe kenne ich mich nun gut aus seit der Discovery aus 2001- A Space Odyssey, die ich komplett aus Papier gebaut habe. Das ist dann auch reproduzierbar und bedeutet, dass ich die Form zerschneiden kann, um den Kuchen aus der Form zu lösen. Also los geht's: Die Halbkugelnackform hat einen Durchmesser von 200mm, der Buchstabe ist an der Unterseite 70mm breit. Etwas Abstand zur Seite ist notwendig, zu klein soll der Buchstabe aber auch nicht sein. Also erst ein Zylinder in der Mitte mit 30 mm (Länge des Streifens, also Umfang des Bodenkreises 94,45 mm), Höhe 53 mm. Dann die Einkerbung für das 'R': 16 mm hoch, rechtwinklig. Easy soweit. Jetzt wird's kniffelig: 7 mm Abstand, 18 mm schräge Seitenlänge (genauer gesagt exakt 17,464 mm nach Pythagoras bei 16 mm Ankathete, 7 mm Gegenkathete). Also dachte ich: kein Problem, Radius oben  46 mm, Radius unten 53 mm, Höhe 16 mm ergibt 17,464 mm Länge, die ich einfach als unteren Radius nehme, damit das passt. Fehler. Irgendwie passt das schon, aber die Schräge klappt nicht. Wenn ich dann aber den Ring aufschneide und ineinanderschiebe, kommt die Schräge zum Vorschein. Hm, wie war das noch... Kegelstumpberechnung der Abwicklung... ui, ui, ui. Aber hier ist die Hilfe: Online-Konusberechnung des "rmc-sachsen". Das Beste ist: der Schnittbogen wird gleich ausgedruckt. Genial.
Jetzt noch die Außenseite (untere Schräge des 'R') und es kann in die Backstube gehen...

05.04.2021 Der bekackte Uhu-Kleber löst sich bei 160 Grad auf. Ich habe den Außenring samt Boden mittig teilbar geschnitten vor dem Backen, um die Chance auf eine Wiederverwendung zu erhöhen. Die Schnittkanten habe ich mit Teasfilm fixiert. Flugs bei 160 Grad probeweise in den Backofen gestellt, um zu sehen ob das Papier kein Feuer fängt und der Tesafilm sich nicht wellt oder kräuselt. Nichts davon zu sehen nach zehn Minuten, also logs geht's. Form einbuttern und mehlen (ich habe vorher ein Stück Pappe probweise eingefettet, alles fein). Dann aber im Backofen: die Schnittkanten werden undicht, Tesafilm hält nicht, der Teig suppt heraus, der Kuchen fällt in sich zusammen, Ausdruck löst sich von der Pappe...
Jetzt verstehe ich, warum diese Pappkuchenformen, die bei einigen Fertigbackmischungen dabei sind, nur zum Zusammenstecken sind. Jeglicher Kleber und nahezu jedes 3D-Drucker-Filament ist bei 160 Grad perdu. 2-Komponentenkleber, Hochtemperaturkleber, Silikonkleber, Sekundenkleber und Heißkleber scheiden aus, da giftig, blöde zu verarbeiten mit Papier oder eben empfindlich gegen Temperatur und Feuchtigkeit. Also muss eine Steckverbindung her. Also nochmal an CorelDraw/ illustrator ran und weiter geht's.

 

07.03.2021 SNES mini Classic Reloaded

Die Dreamcast habe ich zum Laufen bekommen, es gab ein paar Schwierigkeiten mit den passenden Bios-Dateien (die hash-Werte und Dateigrößen von dc_boot.bin (2048kb) e10c53c2f8b90bab96ead2d368858623, dc_flash.bin (128kb) 0a93f7940c455905bea6e392dfde92a4 und ggf. naomi_boot.bin (2048kb) müssen absolut genau passen, sonst wird das nix und auch muss eine Datei umbenannt werden von dc_bios.bin in dc_boot.bin. Eine Erweiterung zur Anzeige von Hashwerten im Windowsexplorer war für mich nötig, um hier die richttigen Dateien aufzuspüren) im einzurichtenden, per ftp-Upload zu erstellenden Ordner. Auch der der Wechsel von Reicast zu FlyCast und wieder zu Reicast brachte erst den Erfolg. Leider ruckelt erwartungsgemäß jedes Spiel, das ein wenig oder auch viel 3D-Grafik beinhaltet (Crazy Taxi, Border Down, Ikaruga, Virtua Tennis 2, Soul Calibur) in einem unerträglichen Maße. Nur 2D-Kampfspiele wie Marvel vs. Capcom 2 laufen gut. Aber auch Chu Chu Rocket ist erträglich. Immerhin. Der Rest ist nur ein Achtungserfolg. Die PSX/ Playstation 1 wollte so gar nicht laufen, aber ich hatte es verbockt: die passenden Bios-Files (scph5500.bin, scph5501.bin und scph5502.bin) liessen sich einfach nicht mehr hochladen ins Gerät. Es kam eine Fehlermelderung (keine Rechte oder so), die aber keinen Sinn ergab, da ich bereits vorher die Neo Geo Bios Dateien erfolgreich hochgeladen hatte. Die Lösung: ich hatte den NAND Speicher der Konsole mit Spielen vollgeladen bis zum Anschlag (als ich noch nicht die USB-Speichererweiterung nutzte) und dann noch weitere Cores installiert bis sie einfach voll war, die kleine Wunderkiste. Also flugs alle im Gerät gespeicherten Spiele gelöscht und dann klappte auch die Installation der Bios-Files der Playstation 1. Ich kam erst drauf, dass etwas da nicht stimmen konnte, da ich las, das PSX-Spiele auf der SNES mini classic auch ganz ohne zusätzliches Bios laufen, aber eben nur sehr langsam. Dann erst merkte ich, dass die spätere Installation des PCSX Rearmed Neon Cores gar nicht erfolgreich war und erst nach dem Löschen der Spiele im Gerät korrekt als installiert angezeigt wurde. Die Playstation 1 war zunächst nicht interessant für mich, da ich keine spannenden Spiel darauf kannte. Dann aber erfuhr ich davon, dass eine per hakchi und Retroarch modifizierte SNES mini tatsächlich die alten PSX-Spiele besser spielt als die originale Playstation mini. Ehrgeiz betritt den Ring. Schlussendlich sind einmalige Titel wie Tekken 3, R-Type Alpha, Gran Turismo 2 und You Don't Know Jack Deutsch aber alle Mühen wert. Der Ablauf ist weniger komfortabel: erst aus dem Zip-Ordner die -cue Datei in Hakchi per Drag & Drop ziehen, dann das Spiel im Windows Explorer per hakchi öffnen und in diesen Ordner erst dann die .bin Datei ziehen. Seltsam, aber geht. Die sehr komplexe Amiga Installation inklusive der jeweiligen Script- und Abänderungsarbeiten aber schreckt mich unverändert ab und es gibt auch keinen Titel auf den Amiga, den ich unbedingt auf der SNES mini haben müsste. Shadow of the Beast sieht gut aus, aber spielt sich wie Müll. Die wenigen Titel, die ich mal wieder spielen wollte, habe ich auf dem Sega Megadrive gefunden (Turrican [leider nicht so schön wie auf dem Amiga], Xenon II Megablast [diesen Shooter aber nur als abschreckendes Beispiel]).
Das Automatenoriginal von Zaxxon habe ich nie mit Ton zum Laufen bekommen und nun hat auch das originale Space Invaders keinen Ton (oder besser: keinen kompletten Ton). Die Konsolenversionen stinken alle ab gegen das Original (PC-Engine, PSX, SNES etc.) und ich wollte schon das echte Arcaden Space Invaders haben. Man muss hier aber ein Sample-hmod installieren und dann die .zip Datei mit den Samples (separat für jedes Spiel) per ftp im passenden samples-Unterordner des passenden Mame-Emulators (für eine 0.139 Mame Version eben unter Mame 2010) ablegen. Dann läuft auch Zaxxon mit Ton und Space Invaders mit allen Tönen (vorher nur mit dem Ton für das Extratraumschiff, das oben den Bildschirm überquert. Wenn das ansteigende Stampfen mit zunehmend dezimierter Invaderanzahl nicht ertönt, fehlt doch sehr viel von der Stimmung dieses Klassikers). Ein paar Modifikationen der Steuerung waren auch noch notwendig bei einigen Titeln und Arkanoid ist leider nicht spielbar, da der analoge Drehregler einfach nicht gut per Originalsoftware zu emulieren ist an einem Digitalpad (jeder Tastendruck lässt den Schläger in Arkanoid mit Höchtgeschwindigkeit flitzen und eine Positions- oder Geschwindigkeitskontrolle ist nicht möglich). Die deutlich schwächeren Versionen von PSX und SNES gehen zwar auch, aber schade ist es trotzdem. Jurassic Park weist ein paar Glitches aus, die Amped Version des Emulators gibt alles und Rat Mobile (mit Sonics erstem Auftritt als Rückspiegelanhänger) sowie Power Drift liefen leider nie gut spielbar. Alles in allem war das recht viel Spaß, die SNES mini Konsole so zur eigenen Arcade hochzurüsten.

 

21.02.2021 Nintendo Classic Mini Super Nintendo SNES
ein Traum wird wahr dank hakchi CE und retroarch

ZUnächst war da die Idee, den Kundenwarte- und Vortragsraum auf der Arbeit mittels einer Kooperation mit dem  Oldenburger Computer Museum mit einem Retro-Spielautomaten auszustatten. Der Automat würde dann für Kunden aber eben auch für Kollegen zur Verfügung stehen. Die Kunden sind begeistert ob der Innovation und alten Erinnerungen und die Kollegen können (in den Pausen) um den Highscore kämpfen. Zudem würde das Computermuseum samt kollossal genialer Arcade mit Dutzenden liebevoll gepflegten Flippern und Automaten aus 50 Jahren Spielhallenhistorie mehr in Fokus der angemessenen Aufmerksamkeit rücken. Das wurde zunächst einmal nichts aber die Idee blieb präsent. Auch die Idee, mit Mario Kart Live Home Circuit Autos über die im Teppich auf tausenden Quadratmetern bereits vorgefertigten, grünen Wege zu flitzen per computergstützer Erweiterung der Realitätswahrmehmung ("augmented reality") scheiterte sowohl am Preis (jeder Spieler braucht das Kart für 100 Euro und eine ganze Switch Konsole für 320 Euro, bei vier Spielern gleichzeitig sind das mal schnell mehr als 1.500 EUR Investition für eine Runde Mariokart...) als auch an der verstörend limitierten Technik des Mario Kart Live Home Fahrzeugs, die nur per Bluetooth wenige Armlängen Funkdistanz zuverlässig überbrückt. Während ich also mit Hobbydrohnen und Funkverbindung wie Ocusync über mehrere Kilometer (!) Drohnen fliegen lassen kann, ist beim Autochen von Nintendo dank Bluetooth nach wenigen hundert Zentimetern Feierabend. Das reicht sicher für ein Wohnzimmer, aber für unseren Zweck (mehrere hundert Meter Rennstrecke) leider nicht.
Das Mariokartthema brachte mich dann aber auf die SNES mini Konsole. Die ist winzig klein, niedlich, schnell aufzubauen und hat bewährte, robuste Controller in perfekter Nintendoqualität. Die Controller sind beim C64 mini beispielsweis ein neuralgischer Punkt, da sie viel schwächer sind als die unzerstörbaren 80er Jahre Competition Pro und gerade beim C64 Joystick mit nur einem Knopf ja die Beanspruchung viel höher ist als beim 8-Knopf-Controller von Nintendo. C64 Spiele sind aber auch zu sehr retro und machen auch wegen der rudimentären Grafik und Geschwindigkeit wenig Spaß im Vergleich zum reinen Spielsystem á la Nintendo. Die Spielauswahl des SNES mini wurde leider offenbar von einem Praktikanten anhand gegoogelter Ranglisten vorgenommen: nur 21 Spiele auf der Konsole sind integriert (toll ist natürlich, dass nicht mehr diese unhandlichen Module gelagert, bepustet und umgesteckt werden müssen) und es sind nicht alle Spiele von hervorragender Qualität. Ein paar sehr gute, aber auch ein paar mäßige sind dabei. Vielleicht aufgrund von Lizenzrechten fehlen aber auch ein paar Meilensteine. Schade, Platz genug wäre für locker 200 Spiele (Super Mario Land hat z.B. nur 0,3 MB Speicherbedarf, Donkey Kong Country 2,5 MB) bei 512 MB Speicher. Kurios: NES Spiele (also dies Vorgängers) brauchen nur homöopathische Speichermengen: Super Mario Bros. gibt sich mit 0,03 MB (30 kB) zufrieden. Mit NES-Spielen könnte man also den Onboardspeicher des SNES mini kaum füllen, das wären abertausende von Spielen. Irre. Mariokart ist aber zum Glück ja auf dem SNES mini installiert und auf Super Mario Land passt schon. Dazu noch Super Street Fighter II und einige Stunden Spaß mit Kollegen sind garantiert. Also her mit dem gebrauchten Gerät für weniger als 100 Euro. Nach einiger Zeit jedoch stoße ich auf die Modifikationen, die hier offenbar sehr einfach und risikolos vorzunehmen sind (und daher sicher von Nintendo antizipiert wurden): eine Emulation von anderen Konsolen und Automaten. Ich erinnere mich an ruckelige C64-Emulatoren aus sehr frühen PC-Zeiten und an die Berichte, dass diese Pandora-Konsolen randvoll sind mit vielen, schlechten Titeln und zudem auch mit Rucklern und Ton- und Steuerungsproblemen zu kämpfen haben. (Dazu sind die Pandoraboxgerät eher hässlich und die Controller riesig und laut. Flugs hakchi installiert, Firmware geflasht und per Drag and Drop ein paar SNES-Titel hinzugefügt. Wow. Parodius (das habe ich damals als Japanimport für sagehnhafte 140 DM gekauft und musste dazu noch einen Pal-Konverter kaufen) und Super Mario All Stars laufen einwandfrei. Jetzt noch weitere Cores (mame, neo geo, n64, megadrive) und ein Bios (neo geo) installiert, dazu eine Speichererweiterung hinten ans Kabel geflanscht (rechtwinkligen OTG Host Adapter + USB-Stick), ein paar Helferleinmodule wie den RA ZRam Crash Inibitor, den C8 Error Deterrent und den Xtreme Virtual Ram! (alles unter KMFD Xtreme) und los geht's: Neo Geo und PC-Engine laufen jetzt auf dem kleine Gerätchen genauso wie C64, Sega Megadrive, NES, N64, Jamma/ Mame Spielhallenplatinen und Atari 2600. Wahnsinn. Mein Traum wird wahr. Was habe ich damals vom PC-Engine/ Turbografx geträumt, als ich den Test von Galaga 88 in Happycomputers Powerplay (immer und immer wieder) las. Aber als Schüler waren damals 500 DM für die Konsole und 100 Mark für ein einziges Spiel völlig utopisch ud absurd. Damals hatte mein C-64 (bei dem die Spiele wenigstens gratis 'erhältlich' waren aufgrund der Disketten statt der Module) nur insgesamt 16 ekelhafte Farben zur Auswahl (u.a. margarinegelb, lachsrot, giftgrün, aschgrau, dämmerungsgrau und gewitterwolkengrau) und acht winzige, klobige Sprites (bewegte Objekte) gleichzeitig. Da waren 512 (davon 482 gleichzeitig darstellbar) Farben und große Sprites in hoher Anzahl ein echte Offenbarung. Auch mein Amiga, der auf den C-128 D folgte, konnte da nicht mithalten, was die Action anging (auch nur acht Sprites wie der C64, aber mit Copper und Multiplexing ähnlich dem legendären Rasterzeileninterrupt des C64 (Armalyte ist hier  mit  unfassbaren 30 Sprites das technisch und spielerisch beste Spiel aller Zeiten) ging auch mehr mit argen Abstrichen bei der Qualität der häufig flackernden und ruckelnden Darstellung. Dazu eine Palette mit 4096 Farben (aber wieder nur 16 bis 32 gleichtzeitig darstellbar), aber das Ruckeln und Zuckeln war bei Actiontiteln nicht auszuhalten). Der Bericht in der Power Play 10/88 hat sich so in meiner Erinnerung festgesetzt, dass ich bis gerade eben dachte, Galaga 88 sei ein exklsiver Titel der PC-Engine. Nun lese ich aber heute, 33 Jahre später, in dem Artikel, dass R-Type und Galaga 88 auf der PC-Engine fast Spielhallenqualität ins heimische Wohnzimmer bringen. Fast? Nur kleine Unterschiede? Ich komme ins Grübeln, denn die Raiden Shoot 'em up-Version der PC:Engine unterscheidet sich sehr, sehr deutlich von der Jammaversion der Spielhalle. Also habe ich flugs die Mame-Version aufs SNES gebracht und bäm!... das ist ja noch viel besser als die PC-Engine. Hätte ich nicht gedacht. Naja, die PC-Engine hat aber auch zu kämpfen mit dem Umstand, dass in der Spielhalle die Monitore/ Fernseher hochkant aufgestellt waren für diese Art von Spielen. Aber die Auflösung und die räumliche Aufteilung, die Animationen und der Sound sind im Spielhallenoriginal um etliche Läääängen besser als die PC-Engineversion. Die Hochkantauflösung ist mit heutigen HD-Fernsehern ja kein Problem, da diese viel höhere Auflösungen nativ unterstützen, egal ob hoch- oder querformatiges Original. Die Scanline-Darstellung des SNES mini classic ist übrigens genial und sorgt für den echten Look von damals. Effektiv wird damit die Auflösung zwar nicht gerade verbessert, aber es sieht um Welten besser aus, als die glatten Flächen heutiger Displays. Die PC-Engine Version von Galaga 88 krankt übrigens deutlich an dem geringen Platz, den die Auflösung und das verdrehte TV-Format bedingen: der Abstand zwischen dem Spielerraumschiff und den heranflitzenden Alienpolonäsen ist viel geringer als beim Original und daher ist es viel schwerer, den Geschossen der frisch auf den Schirm fliegenden Aliens auszuweichen. Das Original ist zwar schwerer insgesamt (mehr Gegner und Felsbrocken, viel mehr Geschosse, eingefangene Raumschiffe sind schwerer von der Fliege zu trennen) aber viel besser zu spielen und schicker anzusehen (die Feuerwerkeffekte sind grandios, die Musik- und Toneffekte sind viel besser und auch das Galactic Dancing ist komplett anders). Ich wäre damals sicher enttäuscht gewesen ob der Unterschiede zwischen PC-Engine und Arcade. Aber was sollte man damals schon sagen- wer jemals eine "Automatenumsetzung" für Heimcomputer erleiden spielen durfte wie z.B. Outrun auf einem ZX Spektrum, der fand damals die PC-Engine natürlich überragend. Überragend ist auf jeden Fall, dass das kleine SNES mini nun auch die Spielhallenoriginale ohne Abstriche in perfekter Qualität auf meinen Fernseher zaubert. Genialer geht es nicht. Das Neo Geo (hier die Vorstellung in Power Play 8/90) war  zwei Jahre später noch einmal viel besser, da es originale Spielhallenhardware in eine Konsole presste. Das war aber mit 1.000 DM für die Konsole und 500 DM für jedes Spiel noch um weitere zehn hoch zehn Stufen irrer und unvorstellbarer als das ohnehin schon irre PC-Engineteil. Was soll ich sagen, auch diese Spielesystem dudelt das SNES mini classic ohne Murren und Knurren ab. Ich mag zwar die Neo Geo Spiele alle nicht so sehr (ich bin kein Prügelspielkönner, ich mag mehr Shoot 'em ups), aber dennoch ist es einfach gigantisch, was das SNES mini so kann. Die N64-Spiele sind allesamt grenzwertig, was die Emulationsqualität angeht: die 25 Jahre alte 3D-Grafik hochspezialisierter 64-bit Chips bereitet auch heutiger (billig-) Hardware Probleme en masse. Super Mario 64 und Mario Kart 64 laufen prima auf dem Emulator GLupeN64, andere Titel ruckeln damit jedoch unertäglich. Ein andere Emulator-Core wie Mupen64Plus jedoch verschafft hier Abhilfe: es spielt sich flüssig. Nur das SNES-Pad ohne die Analogsticks und Z-Schalter des originalen N64-Controllers muss einmalig per Retroarch konfiguriert werden, dann geht das auch prima. Aber ich bevorzuge noch klassische 2D- Spiele wie Mario Land SNES und eben Pseudo-3D (Mode 7) wie im ersten Mariokart von 1992. Ich habe versucht, Amiga-Spiele auf das SNES mini classic zu bringen, aber ich bin gescheitert. Mein Elan war aber auch begrenzt, da ich nur Monkey Island spiele wollte und das ist nun wirklich kein Spiel für die kurze Pause zwischendurch und es taugt auch nur sehr bedingt für rasante Highscorejagden. Arcadetitel mit aufwendigerer 3D-Grafik wie Daytona USA oder Star Wars Trilogy Arcade habe ich auch nicht zum Laufen bekommen. Auch meine geliebte Sega Dreamcast wolle ich gerne per SNES mini wiederaufleben lassen: ich habe es nicht hinbekommen (aber wie ich auf YT sehe, taugt die Emulation leider nicht, um die extrem gute Hardware der betagten Dreamcast flüssig zu imitieren).
Ich liebe dieses kleine Wundergerät, weil es mir die ganze Spielhallenvielfalt von früher auf Handtellergröße ins Wohnzimmer bringt und sehr gute Controller besitzt. Dazu ist die Modifikation supereinfach (die Retropie Lösung auf Raspberry Pi-Basis ist deutlich komplexer und benötigt noch viel mehr Konfigurationsaufwand, da Eingabeverzögerungen (ja, so ein alter Röhrenfernseher hat praktisch gar keine messbare Verzögerung, -also weder 5 ms noch 10 ms, eher so 1 µs- und auch keine native Auflösung) und veschiedene Hardware wie A, A+, B, B+, Zero, 2, 3, 4 Probleme bereiten können). Ich träumte immer davon, "ein paar" alte Originalarcadeautomaten zu besitzen, um eine Runde originales Raiden oder Raiden II oder Final Fight oder R-Type zu spielen. Jeder Automat ist aber leider so teuer und so groß wie ein amerikanischer, zweitüriger Riesenkühlschrank. Ausgeschlossen, dass ich dafür die Genehmigung von der Regierung bekäme. Die Arcade des Computermuseums Oldenburg liebe ich sehr- jetzt habe ich sie zu Hause (bis auf die Flipper natürlich, Aber Flipper, bis auf T2, und Kicker waren nie so meins). Eine Schwierkeit gibt es jedoch: die Spielhallenspiele waren damals alle auf eigenen (Jamma-) Platinen verbaut. Jedes Spiel hatte eigene Chips und Ausstattung. Aus diesem Grund waren die Dinger ja auch so teuer. Die Jamma-Anschlüsse boten nur einheitliche Verbindungen zum Monitor, Lautsprecher und den Joysticks. Das bedeutet leider, dass die Spiele eben nicht alle auf ein einheitliche Betriebssystem aufsetzen wie beim SNES oder Atari, sondern dass es eine Vielzahl von Betriebssystemen gab (die Spiele wurden jeweils zwar auf ähnlichen Plattformen entwickelt zu gleichen Zeit, aber es gab ständig Neuerungen in Software und Hardware). Das führt dazu, dass es ein Dutzend Mame-Emulatoren gibt (Spielhallenhardwareemulatoren) für das SNES mini Classic: FB Alpha 2012, CPS1, CPS2, CPS3, FB Alpha 2012 Neo Geo, FB Alpha 2016, FB Alpha 2018, FB Neo, Mame 2000, Mame 2003 Plus, Mame 2003 Xtreme, Mame 2010, Mame 2014... Dazu kamen die Spiele auf verschiedenen Plattformen heraus und es gab zudem auch noch verschlüsselte Platinen, um damals auch schon der Piraterie Einhalt zu gebieten (entschlüsselte Bootleg Versionen helfen in diesem Fall). Manche Spiele laufen gar nicht, andere nur ruckelig, quäkend und quälend langsam mit einem Emulator und flüssig brillant mit einem anderen Emulator. Es ist leider nicht so, dass ein vermeindlich neuerer Emulator bessere Ergebnisse liefert. Ich hatte ausgerechnet mit Pac Man enorme Schwierigkeiten, es zum Laufen zu bekommen und habe stumpf alle Emulatoren nacheinander durchgetestet. Hat alles zunächst nicht geklappt, aber als ich dann eine andere Version ausprobiert, funktionerte es "schon" beim fünften Emulator (eine Tabelle hat mir geholfen, hier den Überblick zu behalten). Zaxxon habe ich bis heute nie mit Ton hinbekommen, aber das ist zu verschmerzen, ich mochte es nie. Meine Sammlung von Spielen, die nun mit dem richtigen Emulator laufen, hüte ich wie einen Schatz. Die Spielhallenspiele sind perfekt geeignet für eine schnelle Runde zwischendurch, da sie aus einer Ära und einem Aufgabenfeld stammen, dass so aussah: Ein jeder Automat stand in der Imbissbude oder gar einer Reihe von anderen um Aufmerksamkeit heischenden Automaten in einer lärmenden Spielhalle und brüllte: "Hey, guck' mal hier! Das Spiel hier ist bunt, prickelnd und schnell und macht irre viel Spaß! Wirf' doch mal eine Münze ein, Du wirst es sicher nicht bereuen!". Dann war die Mark versenkt, das Spiel ging los und nach drei Sekunden Welcome-Betütern hat einem der Automat nach Strich und Faden so dermaßen eisenhart die Fresse poliert, dass einem Hören und Sehen verging: die Spiele sollten allesamt Geld verdienen und süchtig machen. Am besten, alles 30 Sekunden eine Münze. Das war das Interesse der Betreiber. Und. Das. Merkt. Man. Auch. Und wie... Denn während die Konsolen und PC-Games von heute auf dem Sofa zu Hause stundenlang unterhalten sollen und dafür erst einmal in Ruhe die Regeln erklären, stundenlange Tutorials statfinden und man langsam sich einfühlen soll, sind Automaten selbsterklärend, schnell und unerbittlich. (Klingt fast so als würde die Arcadedomina die Peitsche knallen lassen, hm, da komme ich doch etwas ins Grübeln... ). Perfekt für eine spaßige Runde zwischendurch und daher viel besser für den Einsatzzweck geeignet als neue Konsolen wie Playstation oder Switch (außer man nimmt dort die begrenzte Retroauswahl in Anspruch für teuer Geld...). Ich habe für die Highscorehatz neun Titel auserkoren, um eine Vielfalt zu bieten verschiedener Genres. Es sind ausschließlich Automatenversionen bis auf einen Titel: Raiden. Das hat zwei Gründe: selbst Donkey Kong (das deutlich komplexer ist, als es aussieht) ist im Original viel besser als Umsetzung auf z.B. dem NES (die Bildschirmausrichtung ist hier wieder ein wichtiger Grund). Die Raidenversion jedoch ist die der PC-Engine. Diese Version ist deutlich hässlicher und weniger gut spielbar als das Original, aber das Orignal kann beliebig fortgeführt werden (nach dem eigenen Abschuss einfach Münze einwerfen/ Select drücken und es geht unverändert weiter mit zum Teil vollem Upgrade der Waffen. Das liegt daran, dass das Spiel so unfassbar schwer ist, dass man praktisch nur mit einem (so gewünschten) ständigen Fluss an Münzen sich in höhere Levels "daddeln" (die spielerischen Fähigkeiten von Richie Rich sind nur gering gefordert, um höhere Levels zu erreichen im Gegensatz zu den alten Soielen) kann. Würde es wieder von vorne starten, wäre die Frustration schnell zu hoch. Dieses Konzept ist ganz anders als das der alten Spiele, die nach drei ausgehauchten Leben stets einen Neuanfang forderten. Dieses ist auch im begrenzten Speicher begründet, der nicht so viele neue imposante und abwechslungsreiche Grafiklevels bieten konnte. Durch die große Variation an Action und Geschwindigkeit wurde dieses Manko jedoch kompensiert) und ist daher nur fordernd, wenn es ums eigene Geld geht wie am Automaten eben damals. Am SNES classic jedoch kann ich einfach immer weiterspielen, ohne dass es Einschränkungen gibt außer dem geringen Highscore. Langweilig. Die PC-Engine-Version unterscheidet sich in einem extrem wichtigen Punkt: sobald ich einen Treffer kassiert habe, explodiert mein Ramschiff spektakulär und die umherfliegenden Einzelteile zerstören sogar die Gegner wie beim Original. Aber dann ist erst einmal Ende, der Bildschirmvorhand schließt sich, öffnet sich und ich starte wieder ganz neu in der Nähe des Abschussplatzes aber mit vollkommen ungeeignet geringer Bewaffnung. Dann werde ich sehr schnell aufgerieben, da die Gegner unverändert stark sind. Mein Ziel ist also hier: möglichst lange perfekt spielen mit voll hochgerüsteter Bewaffnung, denn ein einziger Fehler und ich bin am A. Das ist viel motivierender als die Automatenversion, die ich stundenlang ohne jeden Rücksetzer weiterspielen kann bis zum letzten Level. Die PC-Engineversion hingegen lässt mich kaum den zweiten Level erreichen... Treffer, nochmal von vorne.
Die Spieleauswahl gesamt ist auch kritisch, denn wenn ich 4.000 Spiel wahllos draufknalle, verliere ich schnell den Überblick und es gibt auch viel frustriereden Schrott. Zudem ist nur eine gute Version notwendig und nicht die x-te, miese Adaption auf 20 anderen Systemen (Donkey Kong Original Arcade reicht, da brauche die NES, Gameboy, Gameboy Color, Gameboy Advance, Armstrad CPC etc.  Versionen nicht mehr). Einzige Ausnahme wie gesagt: Raiden (siehe oben). Meine Auswahl orientiert sich meinen eigenen Erlebnissen in Spielhallen und Vorlieben. Großspuriger formuliere ich es gerne so: ich habe die Spiele kuratiert. Ich erinnere mich noch an die ersten Pong-Spiele auf dem TV des Nachbarn. Diese Balken mit dem Klotz fand ich sogar als Kind nach wenigen Sekunden öde. Später dann habe ich im Freizeitzentrum Hatten 1982 eine einzige 20 Sekundenrunde an einem Galaga Automaten gespielt (da war ich acht oder neun Jahre alt). Ein Dig Dug Automat war auch da, den habe ich aber nicht bespielt, glaube ich. Die Vectrex fand ich im Schreibwarenhandel Freese etwas fad (nur Vektorgrafik mit bunten Folien drüber, bäh, das mochte ich auch als Kind genausowenig wie die ätzenden LCD-Spielimitationen á la Game-&-Watch). Später sind dann ja (1985) komplett verschwunden und nur noch im Auslandsurlaub (Chase H.Q. 1988 in Frankreich, Chelnov ebenso 1988: "Papa, il ne sait pas tuer le dragon", "Tu es allemand?" "Qui..." "JA!") erreichbar für Minderjährige. Danach tauchte im dorflichen Elektronikhandel (Otten? In Wardenburg) eine Konsole von CBS Colecovision auf, auf der wir Kinder 20 Minuten für eine Mark Smurf, Zaxxon und Turbo daddeln durften, bis schließlich die Inhaber die Nase voll hatten und nach wenigen trubeligen Tagen dieses Angebot wieder einstellten. Dann wollte ich eine Videospielkonsole zu Hause haben: eine silberne Philips (Odyssey II oder G7000) wurde mir gebraucht verwehrt aber bald gab es das Atari 2600 im schicken Holzdesign.  Das erste Spiel war Combat. Dort wurde ich sofort zu Klump geschossen von meinem Vater, der sauer wurde, weil ich nicht sofort verstand, wie die Panzer zu steuern waren (Drehung im Kreis, dann Gas geben statt einfach in die Richtung lenken). Später dann las ich den Powerplay von Namcos Assault Arcade 1988 und verstand einfach nicht, was die da beschrieben von sich drehender Landschaft statt sich drehender Panzer; es war schlicht unvorstellbar für mich). Nachbarsnerdjunge hatte einen VC-20: das war extrem abschreckend für mich, denn das einzige Modul war Loderunner und alle anderen "Spiele" waren Basic-Listings, die tagelang abgetippt und dann stundenlang von Datasette geladen wurden nur für Sonderzeichen, die über den fahlen Bildschirm ruckelten und Indianer darstellen sollten. Unterträglich für jemanden, der bereits Galaga gespielt hatte. Nerdnachbarjunge nutze denn auch das Gerät zur Erfassung seiner Spielzeuge und Zimmerinventarlisten. Seltsam.Danach gab es eine C-128 D (eines der ersten Spiele im stets bevorzugten C64-Modus war das Textadventure 'Gremlins', bis auf Ostereiergrafiken programmieren per circle Befehl und eine startende Rakete mit Ampel zu animieren per Sprite und Soundbefehl gab es aber nicht zu tun für mich im 128er-Modus, da ich nie lernte, eine Joystickabfrage mit Basic zu programmieren. So wurde das leider eben nichts mit der Spieleentwicklerrichtung), einen Amiga 500 (1990, mein Gott, was war ich enttäuscht von Xenon II Megablast, das so toll aussah aber sich so unfassbar ätzend spielte), ein Super Nintendo (F-Zero fand ich nicht so überzeugend 1992, aber als ich den Schildkrötenendboss am Ende vom ersten Super Probotector sah, war ich komplett fassungslos ob der riesigen, flüssigen Action und habe fortan die Hunnis über den Ladentisch geschoben für Spiele, die aber alle nicht mehr diese Euphorie bei mir erzeugten wie Probotector) dann nur noch PC. Die Playstation 1 hatten Freunde von mir (die leicht angeschrottete Gebrauchtkonsole musste immer auf den Kopf gestellt werden, damit sie die CDs spielte) und als ich 1999 die Dreamcast mit offen stehendem Maul im Laden begaffte (Sonic in 3D und Soul Calibur) wurde mir klar, dass diese Segamaschine der ultimative Apparat sei. Aber auch irre teuer. Dann aber ist Sega ja wegen Sonys Playstation 2 und einiger Managementfehler pleite gegangen und im im Comet-Supermarkt wurden Dreamcastkonsolen und Spiele für absurd kleine Preise verschleudert. Ich hatte also doch noch eine neue Konsole. Wieder einmal. Dann war aber wirklich Schluss. Bis zur ersten X-Box, die ich mir nur wegen Halo und einem Spielhallen-Simulator gebraucht kaufte (Taitos 'Metal Black', der beeindruckendste Shoot 'em up für mich aller Zeiten) und danach gleich wieder verhökerte. Dann noch eine Wii, dann eine Playstation2 für Karaokeparys und eine Playstation 3, weil sid ja so unglaublich tolle Grafik haben sollte (sie aber nicht hatte), dann wegen Star Wars Battlefront (das mich sehr langweilte) eine Playstation 4. Und hier schließt sich der Kreis zu den Anfängen mit der SNES mini mit Dig Dug und Galaga. Verrückte Welt. Zwischendurch wollte ich noch ein Sega Game Gear 1992 haben, lies es aber sein wegen schlechtem Display und hohem Batterieverbrauch (den Ursprungsgameboy mit dem grünen Schrottdisplay fand ich 1989 komlett inakzeptabel, auch wenn ich später Tetris beim Bund darauf gedaddelt habe gegeneinander. Ein Gameboy Advance zog ein, ein Nintendo DS und jetzt (für die Kinder, *hust*) ein Nintendo New 3DS XL. Hm, wenn ich das mal alles so Revue passieren lasse, habe ich eine ganz ordentliche Videospieljunkiekarriere hingelegt. Im Wöltje im Famila Wechloy gab es damals auch einen Raum voller Daddelkinder, ich selbst spiele am liebsten am PC Unreal Tournament, Half Life und Command & Conquer Generals. Ich könnte aber jederzeit damit aufhören, ehrlich. Ich bin sicher nicht süchtig... ich könnte aufhören, will es aber eben nicht. So.

 




 

04.10.2020 Zhiyun Crane 2

Ein Schwebestativ. Das wollte ich schon immer mal haben, aber die Preise waren zu hoch für elektronische Gimbals und die mechanischen waren mir zu unpraktisch. Zhiyun hat mit dem Crane ein tolles Gerät herausgebracht und die Konkurrenz erschüttert mit Qualiät und niedrigen Preisen. Zudem hat Zhiyun ständig neue Gerät herausgebracht, die dafür sorgten, dass sogar die eigenen Vorgängerprodukte schnell noch viel billiger wurden. Also her mit einem gebrauchten Crane 2 für 200 Euro, dazu ein Servomotor für 40 Euro.
Zunächst einmal war ich extrem verwirrt über die ganzen Modelle von Zhiyun: Crane, Crane V2, Crane Plus, Crane 2, Crane 3, Crane 2S, Crane 3S, 3S-E, 3S-Pro, Lab, Smartsling, Easysling, Weebill... dazu noch die kleineren Dinger fürs Handy oder leichte Systemkameras (Smooth X, XS, 2, 3, 4, C, Q2, M, M2). Für DSLR sind nur die Cranes interessant: der erste Crane war super, aber ohne Display, V2 etwas besser  (trägt mehr Gewicht) und Crane 2 der Kracher mit Display, Vortexmodus und extra Drehrad für den Servomotor. Zwar kann das Drehrad auch die Schärfe direkt ohne extra Servomotor ansteuern, aber nur bei richtig fetten Profikameras wie der Canon 5D Mark II aufwärts. Für meine Canon 100D muss der Servomotor vorne angebaut werden und das geht genauso gut. Zudem könnte ich per Gimbal auch die Kameraeinstellungen ändern (ISO, Blende etc.), aber das brauche ich nicht. Das Stativ muss auf Firmware v1.77 gebracht werden (das ging leicht per Homepage von Zhiyun), aber damit die ABpoint Funktion für den Servo auch klappt, muss die Firmware für den Follow Focus Servo des Crane 2 auf Version v 1.71 gebracht werden. Diese Info und auch die Firmware habe ich von der Zhiyun Support Facebookseite innerhalb von Minuten erhalten. Top Service aber noch besser wäre es, wenn das auf der Homepage ersichtlich wäre. Die ABpoint Funktion sorgt dafür, dass der Servo per Drehrad am Gimbalgriff nur zwischen diesen beiden Werten bewegt wird, damit kann die Präzision beim Fokussieren dramatisch erhöht werden. Damit ich besser sehen kann, was gerade fokussiert wird, habe ich auf der Canon 100D die Firmware Magic Lantern installiert: die Fokus Peaking Funktion ist spitze und auch das Overlay im aktivierten Videomodus hilft sehr (im Original sind bei laufender Videoaufnahme keine Hilfslinien mehr sichtbar). Die Geschwindigkeit der Drehungen (beim Vortexmodus interessant) kann nur per App auf dem Handy, das sich per Bluetooth mit dem Crane verbindet, geändert werden (Presets für zu Fuß, per Fahrrad, gehen, laufen etc.).
Der neuere Crane 3 hat zwei Servos, die Fokus und Zoom von jeder Kamera steuern können (dazu gibt es Knöpfe an den Griffen des Gimbals), aber der Crane 3 ist mir für den Einstieg noch zu teuer. Für einen Vertigo Effekt/ Dollyzoom reicht der Crane 2 mit dem einen Servo aus, den ich dann statt auf dem Schärfering einfach am Zoomring anbringe. Mit einem 10mm Weitwinkel ist der Schärfebereich nur mit sehr kurzen Wegen verbunden und daher ist hier sicher eine mittige Schärfe ggf. auf per Autofokus oder eine kleinere Blende für weitgehendere Schärferäume die bessere Wahl. Aber wenn ich Videos mit meinem alten, umgebauten Canon FL 1.2 55 mm (Edmika EF Umbau) drehen möchte (das Objektiv hat natürlich keinen Autofokus), ist der Servo perfekt. ;Material und Funktionen des Crane 2 erscheinen mir erstklassig, die Software und die Home eher chaotisch, der Support jedoch wiederum sehr gut. Empfehlung.
Jetzt habe ich das schwere, alte Uranglasobjektiv von vor 60 Jahren ausprobiert und leider fing der Crane 2 nach wenigen Sekunden an, zu vibrieren und sich zu schüttlen. Das lag nicht an der Strahlung des Altglases, sondern an der Einstellung der Motoren: 'stark' war zuviel, also flugs auf  'schwach' gestellt und alles ist wieder geschmeidig.

 

29.05.2020 Rasenmäherdroide Erfahrungen Bericht Test Landxcape LX 790


Jahrelang, ja was sag' ich, jahrezehntelang habe ich mir keinen Rasenmähroboter gekauft, obwohl ich seit dem Automower G1 1998 damit geliebäugelt habe und das vierzehntägige oder bei guter Düngung sogar wöchentliche Rasenmähen mit meinem 6 PS Partner P53 625 Benzinmäher (sogar mit Mulchfunktion, elektrischem Starter und angetriebener Achse) nicht gerade liebte wegen der Zeit, der Anstrengung, dem Lärm, der Reinigung, dem Benzinkaufen, dem Gestank und dem Lärm und dem Lärm. Habe ich den Lärm bereits erwähnt?

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass der Partner P53 mich während der fast zehn Jahre Dauernutzung noch nie im Stich gelassen hat: startet immer sofort (nicht so wie diese Mistdinger vorher, die nicht enden wollendes Gereisse am Starterseil benötigten, bis sie denn mal starteten) und war noch nie defekt. Die zentrale Höhenverstellung funktioniert auch perfekt. Kein Wartung, keine Reparatur, nur in jeden 5 Literkanister immer eine kleine Portion Liqui Moly 5107 Benzin Stabilisator (Benzin wird sonst gerne mal schlecht nach sechs Monaten) und gut ist.

Nun aber haben wir für die Kinder auch wegen der Coronakrise ein zweites, gigantisches 490 cm Trampolin im Garten aufgebaut. Das Trampolin ist so groß, dass ich es nicht an andere Stellen auf dem Rasen ziehen kann, um dort zu mähen. Das ist nicht im Gewicht begründet, sondern darin, dass das Riesentrampolin sich bei geringster Bewegung über den Rasen (wenn ich daran ziehe) augenblicklich hochwellt wie eine alte Scheibe Graubrot und verzieht. Dann muss man ich alle 120 Federn entfernen, neu aufstellen und die Federn nach festem Muster wieder installieren. Beim 300 cm Trampolin kam das nie vor (weil es kompakter ist). Nun hatte ich also keine Möglichkeit mehr, unter der riesigen Trampolinfläche zu mähen, ohne das Schiebegestänge des Rasenmähers abzubauen und selbst samt knatterndem Stinkemäher unter das Trampolin zu kriechen. Das habe ich einmal gemacht, um dem Roboter den Weg zu ebnen (Robi kann nicht mehr als sechs cm mähen) und nie wieder. Der Roboter sollte also vor allem nun ins Spiel gebracht werden, um den Rasen unter dem Riesentrampolin zu mähen und somit auch die in diesem Jahr vermehrt auftretenden Zecken im Zaum zu halten.

Um zu illustrieren, was mich bisher davon abgehalten hat, solch einen Rasenmähroboter zu kaufen, hier meine jahrelang gepflegten Topbedenken, warum ein Mähroboter Mist ist:

sehr teuer, schwach, nicht haltbar, flatteriges Plastikgelumpe, sehr aufwendige Installation des Begrenzungskabels, unklare Installation von Inseln in der Mähzone, unklare Möglichkeit, durch Pflasterung komplett abgetrennte Rasenfläche zu verbinden, Angst vor festgefahrenem Roboter, Angst vor einem Roboter, der nicht mit den Steigungen im leider nicht mehr ganz planen Garten zurecht kommt, Angst vor einem Rasenmäher, der einfach wegfährt oder gestohlen wird, Angst vor einem Rasenmäher, dessen billiges, schwaches Plastikmechanikschnibbelwerk vom Aufsetzen auf einem Maulwurfshügel zerstört wird, Angst vor komplizierter Programmierung von Mähzeiten und Zonen, Angst vor lückenhaftem Mähergebnis ohne aufwendige Laser-, Lidar-, Radar- KI-, Ultraschall-, Kartografietechnik.

Da ich schon sehr viel Geld mit vermeintlich nützlichen in der Praxis aber leider unpraktischen elektronischen Gadgets in allen Lebensbereichen in den Sand gesetzt habe, war ich bei dieser Investition immer sehr kritisch. Nun aber musste eben so ein Teil her wegen des Trampolins. Da der Einstiegspreis nun auch sehr viel vertretbarer als früher erschien (285 EUR inklusive aller Installtionsgegenstände wie Ladestation, Kabel und Heringen gegenüber früher, wo mindestens 1.000 EUR aufzubringen waren) legte ich einfach mal los:

Landxcape LX790. Installation des Kabels: auf den Boden legen, jeden Meter einen Hering in die Erde petten, fertig. Zunächst habe ich ungeduldig einen kleinen, rechteckigen Bereich grob abgesteckt, um einfach erst einmal alles testen zu können (ohne geschlossenen Kabelstromkreis fährt Robi keinen Zentimeter). Kabelende in die Ladestationsbuchse (der Anschluss sieht aus wie eine einfache Lautsprecherklemme), zack ändert sich bei geschlossenem Stromkreis die Ledfarbe der Station von rot auf grün. Robi anschalten, Start und ok drücken, schon geht's los. Der Robi ist sehr leise und mäht tatsächlich wirklich prima. Die drei Messerchen und die ganze Plastiklandschaft unter dem Robi wirkt im Vergleich zum stahlharten Bezinrasenmäher wie ein Spielzeug, aber als der Robi über einen am Heckenrand vergessenen Kreisregner fetzte (aus Aluminium und Druckgussmetall) bekam ich augenblicklich Respekt vor der Zerstörungskraft des Robimähwerks, denn das waren ganz beachtliche Schrammen und Späne am Regner erkennbar. Robi fuhr leider auf die unteren Querstangen der Trampoline und das metallische Krachen ließ mich befürchten, dass nun Messer und Mähwerk defekt sein könnten. Aber nichts da, die Klingen sind zwar etwas heruntergeschliffen, aber das Mähen funktioniert nach wie vor tadellos. Also habe ich nun die Stützen der Trampoline zehn cm eingegraben, damit Robi bequem durchfahren kann.
Der Landscape LX790 fuhr sich bisher nur fest, wenn der Untergrund zu lose war (loses Schreddermaterial in mehreren cm Dicke unter der Hecke) oder wenn das Vorderrad an einer Kante zwischen Rasen und Pflasterung feststeckte. Die Kante habe ich einfach der Stelle heruntergertrampelt und das lose Schreddermaterial habe ich entfernt. Seitdem fuhr Robi kostant seine Arbeitseinsätze. Perfekt.
Anfangs fuhr Robi leider nur eine Stunde am Tag (und das auch nur Montag bis Freitag) und das war etwas knapp bemessen für die über 500 m2 Rasenfläche. Ein Update später (der Hersteller hört offenbar aufmerksam seinen Kunden zu auf z.B. www.roboter-forum.com und verbessert sogar die bereits verkauften Geräte nachträglich gratis) jedoch fährt Robi nun zwei Stunden am Tag. Klasse gemacht. Wenn das mal nicht reichen sollte (kam bei mir noch nicht vor): einfach Start und ok drücken und er fährt nochmals los.
Die Insel im Rasen (Haselnussstrauch mit Pflasterung drumherum) ist leicht erstellt: Kabel hinführen, Insel umfassen und eng am hinführenden Kabel zurückführen. Die beiden Magnetfeldsignale heben sich auf und Robi fährt über das Doppelkabel herüber und beachtet dennoch die Begrenzung der Insel. Wenn es regnet (zwei Metallkontakte am Heck werden benetzt und Strom wird detektiert) sucht Robi das Kabel und fährt entgegen dem Uhrzeigersinn bis zur Ladestation. Nciht, weil Robi etwa nicht wasserfest wäre, sondern um den Rasen zu schonen und das Mähwerk vor unnötig festklebenden Rasenresten zu schützen.
Trickreich: wenn Robi zufällig bei der Kabelsuche für die Rückfahrt (wegen Regen oder leerer Batterie) auf die Insel trifft, fährt er erst einmal locker dreimal im Kreis. Dann jedoch signalisiert das wiederkehrende Bewegungsmuster inklusive der 360 Grad Drehung dem Robi, dass er offenbar auf einer Insel gelandet ist. Dann löst er sich von dem Inseldraht und versucht es nochmals bei dem (hoffentlich) richtigen Außendraht. Geniale Technik.
Wenn Robi irgenwo gegenfährt oder die Räder doch mal etwas durchdrehen, befreit sich Robi geduldig und stets erfolgereich durch mehrmaliges Vor- und Zurückmanövrieren aus der Situation.
Um das von der Pflasterung abgetrennte Rasenstück mit in Robis Gebiet zu integrieren, habe ich zwei schmale Streifen der Steine vorsichtig entfernt (Gartenhandschaufel in die Fuge gefummelt und lange herumdrücken), das Kabel in den Sand gelegt, Löcher in die seitlichen, festbeonierten Rasenbordsteine gebohrt, Kabel durchgesteckt und alles wieder an den alten Stellen festklopfen.
Robi braucht gemäß Anleitung einen Korridor von mindestens 100 cm zwischen den Außenkabeln: ich habe zwischen Gartenhaus und Pflasterung nur 70 cm und dennoch taumelt Robi zielsicher da durch, stößt auf einen weiteren Rasenstreifen, mäht diesen (wie immer nur nach dem Zufallsprinzip) und torkelt irgendwann wieder durch den Korridor zurück aufs Hauptfeld. Perfekt.
Fazit: Robi macht seine Arbeit zuverlässig. Mein Rasen sieht konstant aus, wie frisch gemäht. Keine meiner Bedenken hat sich bewahrheitet. Rasenmäherroboter sind offenbar ausgreift. Sollte Robi mal nach drei Jahren kaputt sein oder gestohlen werden (wer macht denn  so etwas? 285 EUR inklusive Installationsmaterial... der Roboter hat also einen Neuwert von weniger als 200 EUR und nach einer Woche Einsatz sieht er eher nach 50 EUR aus mit seinen ganzen ehrenvollen Kratzern und Staubschichten. Dazu ja noch die Sicherung per PIN), hat er sein Geld für mich jedoch bereits dreimal wieder verdient. Drei Jahre Garantie sind zudem auch noch zur Beruhigung vorhanden. Akku und Messer natürlich ausgenommen. W-Lan, App, Zonen und diesen ganzen Tüdelüt und auch Ultraschallsensoren oder Vermessung für exakte Mährouten statt Zufallsprinzip vermisse ich null. Der interne Anstoßsensor und der Anhebesensor funktionieren perfekt.
Auch die filigranen Ersatzmesser (mit Schrauben) sind nicht wie von mir befürchtet teuer wie Druckerpatronen oder Markenrasierklingen: sogar drei (!) Austauschsätze, also neun Klingen plus stets mit auszuwechselnde Schrauben sind bereits beim Gerät mit dabei.
Das Begrenzungskabel habe ich mittlerweile (nachdem ich nun sicher bin, dass der Robi ein tolle Sache ist)  etwas genauer an die Kurven und Ausbuchtungen der Rasenflächen angepasst und verlängert (Kabel verlötet, Schrumpfschlauch drüber und selbstverschweissendes Silikonband herumgewickelt statt der beigelegten Quetschverbinder für maximale Zuverlässigkeit der Verbindung) und vielleicht werde ich das Rasenstück vor dem Haus, das direkt an die Straße angrenzt, auch noch integrieren (ich hoffe nur, dass der Postbote nicht unseren Robi anfährt). Lediglich ab und zu nehme ich den Kantenschneider zur Hand, um einige kleine Büschel an den Trampolinbeinen oder an anderen schwer zugänglichen Stellen zu korrigieren. 99,99 % der Flächen jedoch sehen konstant überwältigend supergepflegt aus. Da Robi täglich fährt, muss er immer nur einige, wenige Millimeterchen abmähen und mulchen. Daher sieht man keine Rasenreste. Top Empfehlung.

Nachtrag: Robi war heute leider etwas lauter als sonst. Herumgedreht und siehe da: eines der Messerchen war wegen Schmutz und Rasenresten fest und nach innen gedreht. Einfach den Schmutz weggefummelt und das Messer ist wieder außen. Unwucht somit in zehn Sekunden beseitigt, Rob ist wieder sonntagstauglich leise (sonntags nur manueller Start möglich, da Robi nur für Arbeit von Montag bis Freitag programmiert ist und sich dieses leider nicht ändern lässt).

Die Nikodama Sticky Blinking Eyeballs machen den LX790 sogar noch besser. Als wären diese sinnfreien, hightechverbrunzenden, per Bluetooth sich synchronisierenden Quatschdinger Augen genau für unseren Robi Rasenmäherroboter gemacht.

 

 

23.02.2020 Videoclip zum Konzert im Kulturpalast Dresden

Mit einem Selfie mit Nina Eichinger am Ende. :-)

 

 

 

12.01.2020 Dresdner Kulturpalast Sound of John Williams and Hans Zimmer

Nina Eichinger, das Pilsen Philharmonic Orchestra und Christian Schumann.


 




 









































Don't Ha Ha

Heewaa, heewaa! So come on, come on, come on!