Komme Auf Die

Dunkle Seite Der Macht!

Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld.

Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe. Hermann Hesse (1877 - 1962)

This Is VaderBase

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23.09.2017 I want that ship- no excuses

Ich habe das Bild ursprünglich gemacht, um bei voller Beleuchtung möglichst viele Details aufnehmen zu können um prüfen zu können, wie es um den Status des Kostüms bestellt ist. Nun habe ich es ein wenig abgedunkelt und mit dem kernigen Spruch aus Episode IV versehen (Anlass waren ein paar Bilder eines Edelstahlmodells der Apollomondlandefähre... Schriftposition und Format mussten an dieses unsägliche Instagram-Hochformat angepasst werden).

 



09.09.2017 Firestarter

Jetzt habe ich das geliebte Kästchen von Amazon seit fast zwei Jahren (Amazon Fire TV Box mit Ethernetanschluss) fast täglich am Start. Immer wieder habe ich jedoch verzweifelt während der Wiedergabe zwischen den Einstellungen gewechselt (Bildeinstellungen Automatisch, 50 hz, 60 hz...) da entweder die Schärfe nicht so knackig Video- /Soapopera-artig war, wie ich es mag oder es ruckelte bei Kameraschwenks wie doof. Erst gestern, beim gequälten Schauen von Pulp Fiction (Jack Rabbit Slim-Szenen: furchtbare Ruckler), kam ich darauf, das Problem im Netz zu suchen und siehe da: das Problem liegt im Unterschied der Bilder/ Sekunde von Kinofilmen (24 fps) und der Amazonkiste (50 oder 60 fps). Die Umrechung funktioniert nicht und es ruckelt. Eigentlich dachte ich, dass mehr Bilder/ Sekunde für besseren Videofilm-Effekt sorgen aber hier ist es wieder ganz anders: per geheimer Tastenkombination an der Fernbedienung (im Home-Menü auf "zurückspulen" und "oben" drücken und ein paar Sekunden halten) erscheint eine versteckte Option: 24 Bilder / Sekunde. Einstellen und Augen ploppen aus dem Kopf bei Kinofilmen dieser Technik: ultrascharf und sanfte Bewegungen. Keine Ruckler mehr. Einzige Frage stellt sich mir: WTF, Amazon?!

 

 

08.09.2017 Was ist nur los in diesem Land... huuuuuh!

...habe den Wahlomaten 2017 mal angeworfen. Bin etwas schockiert, dass auch bei ernstgemeinten Antworten und Priorisierungen hartnäckig "Die Partei" oben auf der Liste landet. Ausgerechnet.



 




27.08.2017 Highfield Searassic Park II Erfahrungsbericht

Im letzten Jahr war ich ja kopflos vor Begeisterung ob dieses Searassic-Gefühls. In diesem Jahr war's wieder klasse, aber es gab ein paar kleine und eine sehr große Änderung, die gerade im Kontrast zum fantastomatischen letzen Jahr ein wenig Wasser ins Bier schüttet...




Aber zunächst zu den tollen Punkten: Es gab diesemal nicht nur das Highviech Lodge-Zelt für mich, sondern das domartige, bunkershelterfeste, fancy (*hach*) Riesenluxsuszelt (Highviech Loft). Grundsätzlicher Nachteil des Highviech Loft Zelts ist der fehlende Sonnenschutz auf der Terrasse vorm Zelt. Ja, ein festivalunwürdiges, verweichlichtes Mimimi-Ersteweltproblem aber es ist eben besser mit ein wenig Schatten, wenn denn mal die Sonne scheint. Vorteil des Loft: mehr Platz rund ums Zelt als im Lodge. Stehen ist auch für mich im Zelt kein Problem, da das Zelt unfassbar riesig hoch ist. Zudem ist es nicht mit Zeltstangen gebaut, sondern mit baumdicken Elementen, die stahlhart aufgeblasen werden- ein dicker Vorteil, wenn es Unwetter wie am Freitag gibt und normale Zelte, Stühle und Pavillons zerbröselt im Baum abhängen. Ein Kleiderständer, Nachttisch, Mülleimer und vor allem eine unwetterfeste Bodenplane runden das Ensemble perfekt ab. Mininachteil ist vielleicht die Holzkante am Bettende... nichts für große Menschen. Stromversorgung für Kühlbox, Lautsprecher, Brotback- Minisspül- Miniwasch-  Eiwürfelmaschine  und Handyladung ist erstklassig und ohne Störung vorhanden. Wege sind mit dicken Platten befestigt; lediglich an der recht steilen Böschung ist's etwas heikel und eine Treppe wäre sicher besser. Die Beleuchtung zum Klo- und Waschwagen ist eher mau, die restliche Beleuchtung sehr schön. Die Kapazität für die Toiletten und auch für die Duschen sind voll ausreichend dimensioniert; kaum Wartezeiten und gute Sauberkeit sind klare Pluspunkte. Die Rezeption ist fantastisch nett und zuvorkommend sowie stets erreichbar... außer es herrscht Unwetterwarnung und der Betrieb wird für ein paar Stunden eingestellt zum Schutz der Gäste.




Der Standort war leider statt wie im letzten Jahr drei Minuten Torkelentfernung zum Festivalgelände (Musikbühnen, Essen, Getränke etc.) satte 20 Minuten Schlammtrottmarsch durch Mordor entfernt. Das bedeutet: dreimal hinlaufen, Abzappeln & Essen und dann zurücklaufen zum Ausruhen oder Pippimachen auf geputzem Porzellan statt in Schwabbelstinkeekeldixis dauert nicht in Summe 18 Minuten reine Latscherei sondern mal eben zwei Stunden. Bei häufigerer Frequenz entsprechend mehr. Das ist nicht so toll. Don't do it again, ok? Diese Planänderung kam erst recht kurzfristig mit dem ersten Lageplan des Geländes (ein Woche vor Beginn?). Die flugs hinterhergereichte Legitimation ist leider... kaum nachvollziehbar: "Nähe zum Pennymarkt" sei ein Vorteil und zudem sei die Bühnennähe ja überraschenderweise auch mit "sehr lauter Musik verbunden" und das wollten ja viele Searassicparker nicht so gerne. Muahahahaha. Unsinn. Die haben schlicht mal den Searassic Park von 200 auf über 500 Plätze aufgebohrt und einen Kilometer von der Bühne entfernt irgendwo hingewürgt, um die BWLer im Orgateam in Schach zu halten. Das war's. Freie Flächen (die Lodges erscheinen auch recht eng gepackt in diesem Jahr) sollten dann noch mit normalen Zelten aufgeschüttet werden (ohne verbindlichen Stromzugang im Vorfeld etc.). Hat nicht geklappt, blieb ja viel frei. Eigener Zugang zum Badesee fiel auch weg. Eingangskontrollen liefen auch eher wenig effektiv ab, was mitunter überraschende Gästescharen bescherte. Das "Exklusivitätsgefühl" litt. "Freut Euch auf ein idyllisches Plätzchen, auf kurzem Weg verbunden mit den Bühnen [...]" hieß es in der Ankündigung. Wer mit Rollstuhl, Gehhilfen (alles gesehen vor Ort) oder sonstwie mobil  eingeschränkt auf die Zusagen vertraute, wurde bitter überrascht.




Der Pennymarkt ist die Wucht: riesige, massenansturmtauglich Flächen mit einem unfassbar tollem Angebot von allem (bis auf Zahnseide), was man benötigt  und mehr Kassen als beim Ikea zur Weihnachtszeit. 100%! Das Essen an den Buden ist eher mau; 17 EUR für einen 1/2 Teller mit Tetrapackvollei-Rührei und Speck, zwei belegte Aufbackbrötchenhälften, einen Becher Kaffee und einen Pappeisbecher vollgeworfen mit "Obstsalat" (nur 100% Melonenbrocken) erscheint etwas überzogen und zudem küchenhandwerklich mit Entwicklungspotential versehen, um es mal diplomatisch zu formulieren. Da werde ich zukünftig besser selber mal ein Stück Fleisch auf den Frühstücksgrill werfen, denke ich.




Die Gäste und auch das Personal waren gewohnt supernett und entspannt. Es war erneut ein wirklich tolles Wochendende und ja, I'll be back... to Paradise City (wie ich den Searassic Park auch gerne nenne...).

 





...und dann spiele ich den selben Song nochmal. :-)

 

24.07.2017 "Now that's a name I've not heard in a long time." Zu Recht...

Der Loadrunnermodulabspieler VC-20 sollte zuerste nach der Schlauheit der weiblichen Füchse benannt werden. Auf  Englisch heißt der Muttifuchs "Vixen". Die Verkaufsmanager in Deutschland lehnten rotköpfig diesen ihnen nach wie vor aus Russ Meyers Schaffensperiode präsenten Namen ab. Verweifelt suchte das Technikteam nach einem neuen Namen für die seltsamen Stammel-Krauts. Der eigentlich recht blutleere Gra-fik-Chip (sorry, ich konnte nicht widerstehen) wurde als Namensgeber aufs Tapet geschnipst: VIC (Video Interface Controller MOS Technology 6561) wurde sofort ebenso verschämt auf den Boden blickend verschmäht. VIC, VIC-20, VIC 21, VIC 1001, VIC II, VIC III... SuperVIC (kein Scherz...)? Nein, nein, nein. Alle abgelehnt. VC 20 sollte es dann sein. Das sollte den Namensgebern und -nehmern eine Lehre sein. Aber wie heißt dieses Internetseitendingens noch? www.wix.com? Partnerseite von www.ich.com? Wie nannte damals d-Link seinen Router um ihn als Konkurrenz für die alles in Deutschland abräumende Fritzbox aufzustellen? DVA-G3342SD. Etwas zu wenig griffig, also flugs ein anderer Deutschname her... Horst. Horstbox. Ehrlich. Horstbox. KLannichmehrwqtippenvwerolachnen.
Die dämlichen Frisörnamen aus der Hölle (seit ich drauf achte, habe ich viel morbiden Spaß) wie Chaarmäleon, Haargenau, Sahaara oder Open Hair (Head Crash als nerdigen Festplattenexituskalauer lasse ich da noch ein wenig gelten) sind ja leider unvermeidlich heute. Wann bekomme jedoch endlich einen Frisör Schaarlatan, Frisör Schaarmützel oder gar Frisör Schaaria zu sehen? Haarr³! (ausgesprochen: "Haarr! Haarr! Haarr!". Der Frisör der Drei Musketiere von ffn, die für Freiheit und Gerechtigkeit reiten... äh, oder schneiden.). Oje, besser ich stoppe nun. Aber nicht bevor ich noch notdürftig ein klein wenig Bezug zum Seitenthema hergestellt habe: Russ Meyer hat nicht nur zufällig so tolle in Deutschland überraschend treffende Filmnamen geschaffen wie (hm, *räusper*) "Vixen!" (1968), "Megavixens" (1969), "Supervixens" (1975) und "Ultra-Vixens" (1979) - die deutschen Entschärfernamen waren mit "Die Superweiber von Tittfield" nicht so wirklich erfolgreich-, nein, auch Darth-Vader-Ikone Dave Prowse hat in freudiger  Erwartung in einem Russ-"Señor-Mucho-Ding-Dong"-Meyer-Werk mitspielen dürfen: "Blacksnake!" (1973). Fand er aber schließlich doof, als schwitzendes, wahrlich kaum koitables Schlammsumpfmonster schreienden Bikinimädchen nur brüllend hinterherzuhinken. Aber immernoch besser als den Gaylover mimen zu müssen... ("A Gay Failure", Seite 296 von Straight From The Force's Mouth.)

 

23.06.2017 IG-88 head Cantina Lamp Rolly Royce Derwent MK9

jaaaaa.











 

28.05.2017 Ärger mit dem Alten Fritz

Bisher hatte ich stets nur Router mit dem seltsam deutsch klingenden Namen "Fritzbox". Der Provider hat's eben so vorgeschrieben; mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt. Einmal ist eine Fritzbox nach einem Gewitter nicht mehr ins Netz gegangen: Lampen leuchten und blinken, aber es findet keine Synchronisation statt. DLS-Modem wohl kaputt. Hausratversicherung zahlte, ein paar Tage warten, neu konfigurieren und gut war es. Nun aber: gestern Abend. Mitten im Film meldet die Amazon-Fire-Kiste, dass kein Netz mehr vorhanden sei. Ärgwöhnisch-geübter Blick auf die Fritzbox 7390 in Erwartung einer grün blinkenden LED wurde enttäuscht, denn es blinkte und leuchtete gar nichts mehr. Das hatte ich so auch noch nicht erlebt. Per superlangsamer HandyaufdemLandInternetverdbindung nach groben Anhaltspunkten gesucht: Fritzbox 7390 tot, defekt, hinüber. Na toll, kein Telefon, kein Internet, keine E-Mails, neuer Router, Herumgehampel mit den ganzen Konfigurationen (DSL, Telefonsperren, Portsperren und Portweiterleitungen, NAS, WLAN...). Erst einmal ein anderes Netzeteil ausprobiert: kein Effekt. Nach wie vor waren alle Lampen aus. Nichts leuchtet. Vielleicht war das Netzteil zu schwach? Keine 2.000 mA. Mal ein Ersatznetzteil per Handy schnell geordert. Dann aber fand ich den Hinweis, dass diese dicken Tönnchen (Kondensatoren) sich manchmal aufblähen und defekt sind (wegen eines defekten Netzteils...). Kosten ein paar Cent. Muss man nur wissen, welchen man tauscht. Ich habe also die defekte Fritzbox 7390 aufgeschraubt (Torx T8 Schraubendreher notwendig; zwei der vier Schrauben sind unter den Gumminoppen versteckt) und angeschaut. Sieht alles korrekt aus. Bin aber auch ja kein Fachmann. Weitergelesen: es könnten auch SMD-Kondensatoren sein. Das sind kleine, viereckige Plättchen. Davon gibt es aber sehr viele. In einem Forum wurde ein spezieller erwähnt: dieser muss nur entfernt werden, dann läuft die Kiste wieder. Kaum zu glauben. Ich habe also diesen Kondensator in maximal idiotisch möglicher Weiser entfernt: erst mit einem Lötkolben probiert. Nix. Entlötpumpe dazu. Nix. Entlötlitze. Nix. Torx-T8 wütend draufrumgekratzt. "Erfolg". Kleinerer Kondensator dadrüber gleich mitabgerissen. Naja, dilettantisch ist da noch geschönt, aber ich hatte ja nichts zu verlieren. Kaputt und nutzlos was die Fritzbox 7390 ja schon. Altes Netzteil dran: es geht wieder. Lampe leuchtet und Fritzbox 7390 ist per LAN ansprechbar. Schnell als erstes mal ein aktuelles Backup der Systemeinstellungen gespeichert für alle Fälle. Nun alle Kabel wieder dran, etwas warten uuuuuuunnnnnd: läuft. DSL und Internet und Telefon sind wieder am Start. Ich weiß nicht, ob ich nun besser neue Kondensatoren da einlöten sollte (nur welche?) oder ob es so auch verlässlich funktioniert. Auf jeden Fall ist diese "Reparatur" für Notfälle gratis und effektiv: es muss noch nicht einmal ein neues Teil eingebaut werden, es wird einfach nur ein defektes entfernt. Geplante Obsoleszenz? Möglicherweise. Aber egal, Hauptsache, es läuft wieder und ich konnte den Backup vornehmen.









edit 05.09.2017: nach nun dreieinhalb Monaten im hitzigen Betrieb (Temperatur erschien mir sehr hoch am Gehäuse, nachdem ich die beiden kleinen Dinger weggekratzt habe) hat die Fritzbox 7390 nun offenbar endgültig den Geist aufgegeben. Alle Lampen aus. Ich werde zwar aus Verdrossenheit nochmal versuchen, die dicken Elkos zu tauschen (die sollen ja austrocknen mit der Zeit und auch defekt sein, ohne dass man es ihnen ansieht) und habe dafür ein passendes Set bestellt. Mal sehen. Da die Zeit aber drängt, habe ich schnell eine 7590 mir liefern lassen: Anstellen, Systemeinstellungen der 7390 laden, bums, fertig. Kein Gefrickel, alles läuft inklusive Portweiterleitungen, Telefonnummernsperren und allem. Das war toll, vielen Dank, AVM. (trotzdem hat die 7390 nur vier Jahre gehalten; mal sehen, ob die fünf Jahre Garantie, die auf dem Karton verkündet werden, etwas taugen/ gebraucht werden.).

edit 2: ich VOLLHONK habe wohl übersehen, dass es da eine fünfjährige Garantie auch für die bisherigen Fritzboxen gibt... Hätte ich wohl einfach einschicken können. Aber nein, Herr Oberschlau muss ja die Platinte hektisch verhuntzen und somit die Garantie im Klo runterspülen. Fail... Und auch noch Ersatzteile auf blauen Dunst bestellen... MomomomomomOMOMOmOooonsterFail.

edit 3: habe sehr mühsam die Kondensatoren getauscht. Hat mehr schlecht als recht geklappt, da das Entlöten mit einer simplen Absaugpumpe oder einer Kombination aus Lötkolben und Pumpe (für einen Zehner) an einer komplexen Platine kolossal scheitert aufgrund der offenbar diffizilen Wärmeableitung des Boards... einfache Platinen gehen wohl, PC-Boards oder eben die Fritzbox eher nicht. Da braucht's eine Entlötstation mit mehr Absaugeleistung und Temperatur. Lange Rede kurzer Sinn: hat nicht geklappt. Komplette 13 Elkos getauscht, keinerlei Reaktion der Box auf Strom. Mülleimer. Mäh.

 

13.05.2017 Android 7 Vorteil/ Unterschied zu Android 6

Endlich. Die Lautstärkebremse kann auf Nachfrage hin gelöst werden. Keine Bevormundung mehr durch die EU, wenn ich mir die Ohren amtlich wegpusten will. Bisher habe ich mit externen Boostern oder unkastrierten Bluetoothgeräten wie dem legendären Sony MW600 gearbeitet, um angemessen laute Musik zu hören. Die 2,4 GB, die gestern auf meinem Huawei gelandet sind, haben einen deutlichen Mehrwert geschaffen. Endlich einmal. Klasse.

Kraftwerkmusik auf Englisch klingt bescheuert. "Wir-sind-die-Ro-bo-terrrrr..." wird zu "We-are-the-ro-bots..." "Com-pu-ter-liiiie-be." wird zu "Com-pu-ter-love.". Das Versmaß stimmt überhaupt nicht. Furchtbar. Rammstein auf Englisch klingt ebenso dämlich. Sollten die nicht machen. Music Non Stop ist da natürlich unkritisch.



12.04.2017 "Wir ziehen los..."

"...mit ganz großen Schritten und der Erwin packt der Heidi von hinten an die... Schuuultern." So habe ich es in fröhlicher Erinnerung aber erschauderte ein wenig doppelmoralig, als ich mitbekam, dass unser Schulkind anlässlich der bevorstehenden Karnevalsveranstaltung genau dieses Lied auf Geheiß der Lehrkräfte eifrig einstudierte. Die leichte Entspannung ob der Erkenntnis, dass "wir ja eine geänderte Version des Liedes lernen in der Schule" wich einem entsetzt-entglittenen Spiegeleierglotzaugengesicht als die spezielle Zeile in Neuform fröhlich dargeträllert wurde: "wir ziehen los mit Lärm und Getöse und...." WTF?

"schon geht sie los uns're Polonaiiiiise...".

Puh.

 

10.04.2017 Holy S***!

Heißer Sch***! Die Saber Bible /  Star Wars Original Trilogy Lightsaber Guidebook von Seth M. Sherwood (Seth S) aus dem RPF ist so klasse wie es aussieht.


Gefunden auf der Seite von wannawanga.com.

 

25.03.2017 "Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden als hier."

Naja, das ist jetzt sicher ein wenig dick aufgertragen, aber hier dennoch meine ultimativen Tipps für einen schönen Urlaub auf der Aida mit Kindern:

1.) Buchung stets in der Hauptferienzeit. Je mehr Bundesländer Ferien haben, desto besser.

Das war's an Tipps.

Ok, eine kleine Erklärung vielleicht noch dazu: Jeder Passagier zählt. Wenn nun von 3.250 Gästen die Hälfte Kinder sind, ist es wahrscheinlich, dass der überwiegende Rest aus den Eltern besteht und nur noch wenige Rentner an Bord sind. Kinder sind auf der Aida Prima bestens unterwegs: Kletterpark, Wasserrutschen, Schwimmbad, Kino, Gesellschaftsspiele, Computerkurse, Sportdeck, Maskottchenanimationstermine, Kinderbetreuung, düstere Teenager-Abhäng-Lounge mit Sitzsäcken, Beamer und Flipperautoamten und und und. Zudem extra Kinderrestaurants mit Buffet auf Kinderhöhe (mit Pommes, Fischstäbchen und -fürs gute Gefühl der Eltern- Brokkoli). Das bedeutet: viele Kinder wuseln fröhlich umher, flitzen mal an die Nudeltheke und sind wieder unterwegs. Die Eltern flitzen hinterher oder teilen sich auf mit Kinderbetreuung und Kaffeetrinken am Heck oder Sportkursen. Ein fantastisches Konzept. (+ spezielle Abendunterhaltug nur für Erwachsene). Jaaa, der Chlorgeruch im Hallenbad-Centerpark-Oberdeck (Kino, Schwimmbad etc.) stört ein wenig, aber ohne das Dach wäre das Oberdeck kaum nutzbar im harschen Atlantik im Oktober, weil es zu kalt und windig ist. Ab Hamburg auch kein nerviger Flug notwendig. Apropos Hamburg: das die so liebevoll auch als "Fressschiff" bezeichnete Aida auf den Buchungsunterlagen nun so passend als HAM-HAM-Schiff (lecker!) bezeichnet wird, finde ich klasse.


Wie sieht das Gegenteil dieser fröhlichen, lebendigen und höchst elterngerechten Kreuzfahrt aus? (Die Überschrift dieses Eintrags bezieht sich natürlich nur auf diese Version des 'Urlaubs'). So in etwa: Buchung außerhalb der Ferienzeit, nicht zu heiß, nicht zu kalt, kurzer Flug für wenig Belastung (ein Flug auf die Kanaren wäre eher zu weit für dieses Horrorszenario wegen Thrombose und so...), kurz: westliches Mittelmeer mit der Aida Bella im Mai. Hor-ror. Alles voller miesgelaunter und noch mieser sich benehmender Rentner. Senioren. Alte Säcke, wenn man so will. Beleidigte Schildkröten. Da wird am Tisch mit vollgestopftem Geifermaul das fleissige Personal angemotzt ("Se müffen meim Ftuhl abwöschn!", "Wasser!", "WEIN!"), Bitte und Danke werden nie benutzt ("Die Ausländer hier verstehen ja nix"), da wird mit zittrigen Arthritisgriffeln verstohlen eine mit einer alten Plastiktüte getarnte Wasserflasche am Buffet-Wasserspender aufgefüllt, um einen ganzen Euro zu sparen für den Landausflug (ja, obwohl es extra dransteht. Nicht machen. Ekeklig und unhygienisch, elendes Sabberpack!) und es wird viel gehustet (im Lift, ins Buffet, am Tisch, morgens zum Wecken auf dem Balkon) und gemeckert und ätzende Geschichten von früher werden ohne mögliches Entkommen der verstört-höflichen Opfer zum Besten gebracht. Fürchterlich. Vordrängeln am Buffet, rückwärts reinquetschen in den Lift, niemals die Hände waschen, von 17 Uhr bis 23 Uhr alle Restaurants und Flure davor blockieren (vor Öffnung schon mit Gehwagen und Stock im Flur herumtappen, dann reinwackeln und bis elf am TIsch hocken, husten, Blödsinnn labern und gratis Wein kippen)... das sind die Zutaten für wahren Horror auf einem Schiff. Ich wollte bereits am dritten Tag nur noch weg. Ging aber ja nicht. Ist ja eine Kreuzfahrt.

Aida Blue auf den Kanaren im Januar (so eine Art gay-cruise, wie ich später erfahren habe) war super. Fast nur nette Familien und noch nettere junge Männer. :-)

 

18.03.2017 Goldener Schnitt

Nach dem Goldenen Reiter und der Goldelse und der Kombination aus beidem nun noch schnell ein Hinweis auf die unfassbare Detailverliebtheit der Krieg der Sterne-Filme. Die Gestaltung ist stets unter dem Gesichtspunkt vorgenommen worden, ob es so sinnvoll und stimmig erscheint. Zudem wurden natürlich Vorbilder aus Natur und Technik genutzt (z.B. Düsentriebwerksteile wie Rolls Royce Derwent Jet Engine). Aber auch ganz klassische Gestaltungsregeln wie der Goldene Schnitt (der ja auch mit den Fibonacci-Folgen zusammenhängt) wurden stets beachtet. Beispiel gefällig? Das in dem vaderbase-Logo nur grob und falsch nachgeäffte Lichtstreifen-Muster der Todesstern-Panele ist streng nach dem Goldenen Schnitt erstellt worden:



17.03.2017 Goldelse in Berlin

Kleine Fotosafari in Berlin. Ein C-3PO-Spaß auf der Goldelse oder ein paar Vaderbilder mit der Siegessäule würden sicher gut aussehen.

Mnemosyne (von Stig Skjelvig), interaktive LED-Wand im Tunnel zur Siegessäule

Blick auf die Wendeltreppe (nicht Spindeltreppe) von ganz oben. *keuch* *schnauf*. Es sind viel mehr Stufen, als ich unten stehend vermutete...

Die Aussicht jedoch ist jede Stufe wert.





 

25.02.2017 Wurzeln des Android-Logos

Ich erkenne hier (wieder) einmal absichtsvoll einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Szene aus "A New Hope", Episode IV (Star Wars, Krieg der Sterne) und dem seltsam ungelenk wirkenden Android-Logo. Passt ja auch ganz gut zur Aussage der Designerin Irina Blok: "[...] and the first step was to create a huge mood board with all kinds of droids, robots [...]". Eine passendere Inspiration für Buket verschiedenster Roboter als die Java-Resterampe ist sicher kaum vorstellbar. Daher erscheint mir meine Vermutung ('Hey, wir suchen Roboter-Ideen? Ich weiß, wer gut ist im Roboter-Finden... Mach' mal ANH an.') wieder einmal hübsch untermauert. Irre haben aber ja immer Recht, ist es nicht so?

 

18.01.2017 Prozac Breakfast Of Champions

Leider ist ja Carrie Fisher gestorben kurz vor Weihnachten. Oh, falsch, kurz vor Weihnachten ist Zsa Zsa Gabor gestorben. Also, als Carrie Fisher Weihnachten starb... wieder falsch, Weihnachten starb Status Quo-Sänger Rick Parfitt. Hm, also als am ersten Weihnachtstag mich die Nachricht von Carrie Fishers Tod ereilte- Moment, da starb doch George Michael. Am Tag nach dem zweiten Weihnachtstag starb nun überraschend Carrie Fisher. Einen Tag später ihre auch noch ihre Mutter. Beisetzung werde von beiden zusammen vorgenommen.
Das war schon bedrückend.
Humor hat bis zuletzt hat Frau Fisher bewiesen, als sie sich in einer Urne beerdigen lies am 06. Januar dieses Jahres: die Urne sah exakt aus wie eine überdimensionierte Prozac-Pille:


Lachen, wenn es zum Weinen nicht reichen will. Gefällt mir, dieser Humor von Frau Fisher. Oder: morbides Product-Placement vereint mit Ambush-Marketing. Gruselig, aber faszinierend.

Da fällt mir dieses coole T-Shirt ein, das es zu kaufen gab in diesem seltsamen Laden, der neben dem Comicbuchundspielladen war vor zwanzig Jahren. Dort gab es lustig verdrehte Glasflaschen, bunte Häkelhüte und dieses T-Shirt. Grün mit gelber Schrift, die extra unscharf gerastert war. Wenn man draufblickte, glaubte man, die eigene Sehschärfe sei spontan dahin. Das Shirt war gefertigt aus Hanffasern, das hat mich natürlich fasziniert. Weil Industriehanf extrem widerstandsfähig ist. Muahahahaha. Also ein Shirt mit subtiler und den meisten Betrachtern kryptischer Psyhopharmaka-Gesellschaftskritik (USA-Eltern standen damals im begründeten Verdacht, Ihren Kids das stimmungsaufhellende Zeugs unter die Cornflakes zu mischen, um den Ach-mir-geht's-so-gut-Erfolg in der Schule/ in der Ausbildung zu befeuern), schräger Optik und gefertigt aus Hanf. Mehr geht nicht. Gekauft.



Das Shirt hielt auch Jahr um Jahr. Was nicht so lange hielt, war der Laden. Lag vielleicht auch an der gesetzgeberischen Umgebung. Ein Hauptumsatzbringer war neben der standesgemäßen Blubberflasche ein Tütchen mit fünf einzelnen Hanfsamen. Und zwar kein Industriehanf mit wenig THC (das Zeugs gab's in Kilogebinden), sondern so richtige Spacecake-BAMF-Samen mit einer Ladung Gehirnkampfstoff im Anschlag, die dazu führen konnte, das plötzlich verwilderte Holländer vor der eigenen Haustür auf und ab streunten. Aber das ist eine andere Geschichte. Legal waren die Samen zu dem Zeitpunkt aber ausdrücklich. Die Samen, wohlgemerkt, nicht die Pflanzen. Nicht lange auch ging das ganze gut, dann hat der Gesetzgeber schnell ein Einsehen gefunden, aber immerhin. Lustig waren übrigens damals die peinlich berührt entsetzen Gesichter von US-Touristen, wenn sie das Shirt erblickten, das von unwissenden Deutschen stets ignoriert wurde.

19.01.2017 edit: die Urne ist entgegen einiger Meldungen keine "antike Prozac-Porzellan- Pille aus den 50ern" (kaum vorstellbar angesichts der Tatsache, dass  der Wirkstoff Fluotexin erst 1975 patentiert und als Prozac sogar erst 1988 bezeichnet wurde) sondern anscheinend ein Kunstwerk von Karen Shapiro. Kann man wohl kaufen bei artsy.net für (noch) 500 USD.

 

03.01.2017 Mr. Ed 209 Jumps The Gun

Diese OVD-Nummer macht zwar noch Halt vor anderen Filmen, da aber im Making-Of des Robocopfilms deutlich darauf hingewiesen wurde, dass sich die Versionen des ed 209 (1:1 Hinstellversion und die von Phil Tippett animierte Stop-Motion-Puppe) so drastisch voneinander unterscheiden, dass es die am Film Beteiligten heute noch stört, musste ich hier mal genauer hinsehen. Links Mattel, rechts Ikea. Die Standversion ist etwas gedrungener, da es in den originalen Proportionen an Stabilität mangelt und das Konstrukt teilweise zum Durchhängen neigte. Die Kabelfarbe macht eine Unterscheidung zusätzlich leicht. Für die Ballerszene wurden von Phil Tippett mit von Blitzlichtern beleuchteten Wattefetzen gearbeitet, ein Kniff, den ich bei meinem animierten Lichtschwertgriff (als Raumschiff) aufgreifen werde. Wenn nun jemand (wie ich) auf die Idee kommt, ein unfassbar teueres Spielzeug vom ed 209 zu kaufen, sollte er genau hinsehen, ob der Hersteller sich an die richtige Version gehalten hat oder womöglich eine Chimäre ins Haus geholt wird...

 

Paul Sammon, Orion Marketing Executive, "Then they made a number of miniature pupperts" (10:56): es gab also eine Vielzahl von Modellen: wie immer ist es wichtig, mehrere Exemplare vorrätig zu haben, falls ein Modell beschädigt oder zerstört wird, denn die jeder Tag Verzögerung der Produktion kostet unfassbar viel Geld.

Craig Hayes, ED-209 Designer and Constructor.

Phil Tippett hat als Animator gearbeitet. Sicherlich wird angenommen, dass er im Besitz der/ des originalen Modells ist, aber das scheint nicht zutreffend zu sein.

Die lebensgroße Requisite aus Sperrholz und Fiberglas konnte leicht in Einzelteile zerlegt und zu den Drehorten transportiert werden und wurde u.a. mit simplen, aber effektiven Gummibändern zusammengehalten/ aufgebaut. Diese Großversion konnte den Kopf drehen und die Arme im Winkel verändern. Leider war sie etwas anders geformt als die Animationspuppe und auch einige Details wichen ab (Kabelfarbe, Kappen, Bolzen, Schilderdetails, Abdeckung der der linken Kanone). Aber diese 1:1 Requisite wurde sicher nach Vorlage einer der Animationspuppen erstellt. Da die Aninmationspuppen selbst geringe Abweichungen von Szene zu Szene zeigen (vielleicht sind z.B. Abdeckkappen von Bolzen abgefallen), ist es plausibel, dass die 1:1 Requisite auch von der animierten Puppe im Film abweicht. Unterm Strich kann man sagen, dass es im Film einige Versionen zu sehen gibt und daher sind auch verschiedene Kaufmodelle möglich, die alle für sich behaupten können, 'filmgenau' zu sein. Nur wenn verschiedene Filmversionen vermengt werden, passt es nicht.

 

 

 

            
 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Don't Ha Ha

Heewaa, heewaa! So come on, come on, come on!

Die haben tatsächlich zunächst eine ed 209-Version am Start stampfen lassen mit einem Kühlergrill/ Lufteinlass, der um 180 Grad gegenüber der nun hier sichtbaren Version gedreht war. Hat lange gedauert, bis das Designteam drauf kam, warum der Apparat trotz Waffenstarre und Facettenaugenanmutung irgendie wie eine Twingoversion eines Killerrumlaufpanzers wirkte- dann aber war es schnell perfekt.

Phil Tippett: "The front grille on ED's face for the longest time was the opposite way it is now. It looked like he had a smile. We knew something was wrong with it, 'Oh yeah. If we turn the grille upside down, he has a menacing presence'."